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Die Reste des Kietzer Tores

Bei den Straßenbauarbeiten, verbunden mit der Erneuerung der Versorgungsleitungen, in der Kietzstraße im Herbst 2003 wurden die Fundamente des Kietzer Tores zerstört.

Die archäologische Begleitung der Baumaßnahmen wurde etwa bei den Grundstücken Nr.09 und Nr.14 in Richtung „Erdeberg“, wegen angeblicher Bedeutungslosigkeit eingestellt.

Obwohl der Kietz mit die älteste Besiedlungsstelle von Pritzerbe ist. Schon die Straßenbezeichnung „Kietzstraße“ und „Vor dem Kietz“ lassen hier auf eine Schnittstelle schließen.

Vielleicht hätten sich die Archäologen noch mehr mit der Stadtgeschichte befassen sollen, um die Zerstörung eines so wichtigen Stückes Stadt zu verhindern.

 

Ein paar der Reste des „Tores“ sind auf den Bildern zu erkennen.

 

ausgegrabene Reste

auf dem Bild zu erkennen: die ausgegrabenen Reste des "Kietzer Tores"

 

 

 

links: die alte Mauer, rechts: ausgegrabene Reste der Mauer

 

 

Das "Kietzer Tor" war das nord- westliche Stadttor von Pritzerbe.

 

 
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